Morgens wachten wir mit der Ungewißheit
auf, daß irgendetwas anders war als sonst. Der erste
Blick aus dem Zelt: Die Sonne schien, fast keine Wolken
waren zu sehen! Glücklich frühstückten wir erstmal auf
dem Steg und machten eine Foto-Session (siehe Foto).
Danach brachen wir topmotiviert auf. Wir unterquerten die
E6 und E18 (die Autobahnen) und stießen noch in einem
Vorort von Oslo auf den "Eckebergvej", der uns
direkt zu unserem Campingplatz bringen sollte. Wir
erlebten eine triumphale Einfahrt nach Oslo: Vom
Verkehrsarmen Eckeberg aus hatten wir gleich bei unserer
Einfahrt einen schönen Ausblick auf das Zentrum und auf
dem Berg gegenüber konnten wir schon den "Holmenkollen"
erkennen. Der Campingplatz, den mir mein ehem. Bio-LK-Lehrer
Herr Arnold Giers empfohlen hatte, war akzeptabel und bot
einen tollen Blick auf den die Stadt (siehe Foto).

Einzige Enttäuschung: wir fuhren ca. 900km mit dem Rad
und auf dem Campingplatz sprachen ca. 50% der Gäste
deutsch. Wir hatten mal wieder so richtig super Stimmung,
nicht nur wegen des guten Wetters, als wir den nur 30 minütigen
Gehweg in die City absolvierten. In der Stadt ließen wir
die Großstadtatmosphäre auf uns wirken und gingen wir
erstmal ein wenig shoppen. So kauften wir uns alle am Dom
bei einem dubiosen Straßenhändler unser diesjähriges
Tour-T-Shirt, wobei wir den Händler in Grund und Boden
feilschten. Ein weiterer Grund auszurufen: "Wir
haben unser Haupt-TourZiel erreicht." Gegen 23 Uhr
finden wir endlich unseren verdienten Schlaf.

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