04.07.99 · Oslo
 


Gegen 0:30 Uhr wurden wir auf einmal durch mehrer laute Knalle geweckt. "Was war das?" Es gewittert nicht ... ist irgendwo etwas explodiert? - Aufklärung weiter unten auf dieser Seite! Für uns natürlich völlig ungewohnt: um kurz nach Mitternacht ist es hier dank Midsommar noch taghell. Morgens hatte uns das schlechte Wetter der Tour wieder eingeholt. Ach Alex! Heute stand Sightseeing auf dem Programm, und so verabschiedete sich Alex, um Museen anzuschauen.
Wir 3 anderen versorgten uns zunächst mit preiswertem Obst am Bahnhof und machten einen Stadtrundgang mit dem Dom, dem Schloß (Foto), der "Carl Johanns"-Gate, historischen Hotels und Regierungsgebäuden. Außerdem fuhren wir noch mit einem kleinen Boot auf die Museumsinsel. Das nämlich war alles im Preis der U-Bahn/Bus/S-Bahn/Fähr-fahrkarte mitdrin, was wir sogleich ausnutzten. Während der Fahrt und auf der Insel, schossen wir erstmal ein paar Fotos, u.a. vom Schiff Prinsesse Ragnhild, das ja später brennen sollte (!). Am Hafen war viel los, denn neben Bangee-Jumping wurden alle 3 Stunden zum 63. Geburtstag der norwegischen Königin mehrere Salven aus Kanonen abgefeuert. Das war es also, was in der Nacht als Explosion zu hören war. Als nächstes fuhren wir mit einer alten Straßenbahn auf einen Berg hoch zum Holmenkollen (die berühmte Skisprungschanze, auf der alljährlich die Abschlußspringen der Saison stattfinden). Hier kauften wir Souvenirs (Hannes seinen Elch "Björn Norga") und veranstalten ein kleines Picknick. Wäre es nicht schon wieder so diesig gewesen, hätten wir einen tollen Ausblick auf den Oslo-Fjord haben können. Als nächstes fuhren wir mit unserer OsloCard zum Vigelandpark, wo wir uns mit Alex verabredet hatten. Hier wurde heute der amerikanische Unabhängigkeitstag mit vielen Ständen und einem Elvis-Iimitator gefeiert. Als wir uns diesen anschauten, fing es mal wieder an stark zu regnen. Trotzdem gingen wir noch zum Monolithplateau und hatten viel Spaß, als wir auf der Brücke die erotisch angehauchten Positionen der Skulpturen abkupferten. Auf der Rückfahrt zu unserem Campingplatz, sahen wir noch im Bus "Tusen-Tipset" (der Alex zum Verwechseln änhlich sah) und amüsierten uns beim fotographieren. Abends duschten wir noch und hatten uns nach einer schier endlosen Warterei in der Küche unser Abendessen redlich verdient. Höhepunkt des Abends war dann der "Kollègge", der Hannes seinen Joint anbot und so einige Geschichten erzählte. Das Alex-Lied hingegen führte dazu, daß Daniel und Hannes viel Spaß hatten, Dennis sich recht neutral verhielt, und Alex lieber den Sonnenuntergang (bei Regen!) anschauen mochte.