
Gegen 0:30 Uhr wurden wir auf einmal durch mehrer laute
Knalle geweckt. "Was war das?" Es gewittert
nicht ... ist irgendwo etwas explodiert? - Aufklärung
weiter unten auf dieser Seite! Für uns natürlich völlig
ungewohnt: um kurz nach Mitternacht ist es hier dank
Midsommar noch taghell. Morgens hatte uns das schlechte
Wetter der Tour wieder eingeholt. Ach Alex! Heute stand
Sightseeing auf dem Programm, und so verabschiedete sich
Alex, um Museen anzuschauen. Wir 3 anderen versorgten uns zunächst mit
preiswertem Obst am Bahnhof und machten einen
Stadtrundgang mit dem Dom, dem Schloß (Foto),
der "Carl Johanns"-Gate, historischen Hotels
und Regierungsgebäuden. Außerdem fuhren wir noch mit
einem kleinen Boot auf die Museumsinsel. Das nämlich war
alles im Preis der U-Bahn/Bus/S-Bahn/Fähr-fahrkarte
mitdrin, was wir sogleich ausnutzten. Während der Fahrt
und auf der Insel, schossen wir erstmal ein paar Fotos, u.a.
vom Schiff Prinsesse Ragnhild, das ja später brennen
sollte (!). Am Hafen war viel los, denn neben Bangee-Jumping
wurden alle 3 Stunden zum 63. Geburtstag der norwegischen
Königin mehrere Salven aus Kanonen abgefeuert. Das war
es also, was in der Nacht als Explosion zu hören war.
Als nächstes fuhren wir mit einer alten Straßenbahn auf
einen Berg hoch zum Holmenkollen (die berühmte Skisprungschanze, auf der
alljährlich die Abschlußspringen der Saison stattfinden).
Hier kauften wir Souvenirs (Hannes seinen Elch "Björn
Norga") und veranstalten ein kleines Picknick. Wäre
es nicht schon wieder so diesig gewesen, hätten wir
einen tollen Ausblick auf den Oslo-Fjord haben können.
Als nächstes fuhren wir mit unserer OsloCard zum
Vigelandpark, wo wir uns mit Alex verabredet hatten. Hier
wurde heute der amerikanische Unabhängigkeitstag mit
vielen Ständen und einem Elvis-Iimitator gefeiert. Als
wir uns diesen anschauten, fing es mal wieder an stark zu
regnen. Trotzdem gingen wir noch zum Monolithplateau und
hatten viel Spaß, als wir auf der Brücke die erotisch
angehauchten Positionen der Skulpturen abkupferten. Auf
der Rückfahrt zu unserem Campingplatz, sahen wir noch im
Bus "Tusen-Tipset" (der Alex zum Verwechseln änhlich
sah) und amüsierten uns beim fotographieren. Abends
duschten wir noch und hatten uns nach einer schier
endlosen Warterei in der Küche unser Abendessen redlich
verdient. Höhepunkt des Abends war dann der "Kollègge",
der Hannes seinen Joint anbot und so einige Geschichten
erzählte. Das Alex-Lied hingegen führte dazu, daß
Daniel und Hannes viel Spaß hatten, Dennis sich recht
neutral verhielt, und Alex lieber den Sonnenuntergang (bei
Regen!) anschauen mochte.
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