| 26.06.99 · Melbystrand -
Varberg · 113,5 km |
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Der Tag nach Midsommar: Es regnete, und nur einige besoffene Schweden waren schon wach, als wir den Campingplatz Melbystrand verließen. Der Strand präsentierte sich grau in grau: Wir folgten heute dem gutausgeschilderten Fahrradweg "Ginstleden", der uns an der Küste entlangführte. (Unser Tipp für uns nachfolgende Fahrradtouren: Diesen Fahrradweg "Ginstleden" nicht verlassen. Denn er führt sicher ans Ziel!). In Halmstadt fanden wir tatsächlich noch ein Geschäft, das an diesem Tag offen hatte. Nun fuhren wir ca. 30km auf einer Küstenstraße, die nach Falkenberg führt. Die Landschaft ist hier wunderschön: Schären und Klippen, die immer wieder das Kattegatt einschneiden. ![]() Das Wetter hatte sich nun etwas beruhigt. Wir hatten sogar Rückenwind und konnten so die tolle Landschaft in rasender Geschwindigkeit genießen. Auch die Stadt Falkenberg ist sehr schön. Allerdings verloren wir hier dummerweise unseren bisher so zuverlässigen "Ginstleden". Nach etwas Herumsuchen entschlossen wir uns der Hauptstraße zu folgen. Alex' Kette machte wieder schlapp und wir hatten viel Spaß (Alex' Kette ist ein Fall für "Spindelmannen"!). Während Alex seine Kette fixte, holten wir unsere Regensachen raus, da nun der Regen wieder stärker wurde und uns die nächsten Kilometer nicht gerade angenehm gestaltete. Wir fuhren also weiter die Hauptstraße und machten richtig Tempo. Alex blieb zurück. Gegen Abend kamen wir am Campingplatz Apelviken bei Varberg an. Dieser war nicht sehr billig. Man musste extra eine Camping-Karte kaufen. Während wir unsere Zelte aufbauten, hörten wir die schräge "Musik" schwedischer Jugendlicher, und das Lied "Sommar, Sommar" wird fortan zum ironischen Wetter-Song unserer Tour. Später regnete es wieder stärker und unsere Stimmung sank merklich. Wie gut, daß da Alex noch ab und zu seine Duschmarken in den Abfluß fallen ließ. So hatten wir wieder was zu lachen. Lustig war auch immer unser allabendliches Kochen, wenn wir mit einem Lätøl auf die hinter uns gebrachte Tagesetappe angestoßen haben. Danach legten wir uns im Zelt schlafen. |
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