| 28.06.99 · See Agnsjödal -
Göteborg · 31,5 km |
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Der Himmel war an diesem Morgen mal wieder bedeckt.Hannes, Daniel und Alex hatten Mückenstiche, nur Dennis nicht! Wir bedankten uns noch
bei einer netten Anwohnerin, daß wir hier campen
durften, und erzählten ihr, wohin unsere Reise gehen
soll. Die Einfahrt in die Großstadt Göteborg war
einfach. Die gut ausgeschilderten Radwege führten uns
direkt ins Zentrum. Wir nahmen hier, als wir gegen Mittag
ankamen, den Campingplatz "Liseberg". Dieser
lag aber nicht neben dem gleichnamigen Vergnügungspark,
sondern ca. 6 km außerhalb des Stadtkerns. Nachdem wir
mit leichten Problemen durch den Eingang kamen
(zurückrollender holländischer Wohnwagen!), schlugen
wir unsere Zelte auf dem sehr komfortablen Campingplatz
auf. Dann fuhren wir mit unseren Rädern zur
Besichtigungstour in die City. Unser erstes Ziel: das
imposante Ullevi-Stadion! Dennis, Daniel und Hannes kamen
auch tatsächlich in dieses tolle Stadion, liefen einmal
herum, machten Fotos, setzten uns auf die Tribünen, und
nahmen etwas "heiligen Rasen" mit. Als wir dann
(natürlich sommerlich dünn bekleidet und ohne
Regenjacke) zum Hafen fuhren, setzte ein unglaublicher
Regenguss ein, dem ein Gewitter folgte. Von oben bis
unten völllig durchnäßt, stellten wir uns erstmal
unter den Eingang des Nobelhotels "SAS
Radisson" und wrungen unsere Socken (!) aus. Dann fuhren wir zum
"Uttiken", Skandinaviens größtem Hochhaus, wo
wir versuchten, kostenlos auf den Turm zu kommen. Wir
kamen zwar nicht ganz hinauf, aber immerhin hatten wir
aus einem Flurfenster einen tollen Ausblick auf den Hafen
und natürlich auch auf die verregnete Stadt. Nun
besichtigten wir noch die Innenstadt mit dem
Rathausplatz, das "Nordstan", Schwedenws
größtes Kaufhaus, und ein Restaurantboot am Hafen. Das
wir bei diesem miesen Wetter nicht unsere Stimmung
verloren, lag auch an den Süßigkeiten, die wir uns
gönnten, und an unserem dreistimmigen Lied "Wä
gratulierä" (vgl. 25.06.). am Abend nutzten wir
ersteinmal die warmen Duschen aus und fingen an, VPK- und
andere Lieder zum Besten zu geben. Daraufhin fingen auch
andere (Schweden) an zu singen, und schließlich sang die
ganze Dusche. Völkerverständigung durch die Musik nennt
man so etwas, einfach toll! Der Göteborg-Tag endet mal
wieder wie viele andere: Wir stehen, während es draußen
regnet, in der Küche, und freuen uns auf unsere warme
Suppenmahlzeit, und unser Lätøl!
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