|
Nach
dem vermeintlich anstrengendsten Tag der Ardennen-(Tor)Tour folgte nun
der schönste Tag der Reise. Nach einem sehr guten Frühstück mit Schnittchen
schmieren und Nachnehmen, fuhren wir bei Sonnenschein (das Wetter hatte
sich erstaunlicherweise zum Guten gewendet) gegen 10.30 Uhr weiter Richtung
Frankeich. Zuerst mussten wir allerdings noch eine 3 km lange Steigung
bewältigen. Dies war der letzte richtige Berg der Ardennen. Oben lag
die Grenze. Wir
waren ganz stolz, weil wir nach sechs Tagen
Fahrt schon in Frankreich waren und deshalb schon unserem Ziel ein großes
Stück näher gekommen waren. Zudem sahen wir kurz nach der Grenze das
erste Mal den Wegweiser "Paris". So rollten wir zuerst 20 Minuten einen
Berg hinab, ohne auch nur einmal zu treten (Erstes
Dorf in F: Givonne ). Mittags erreichten wir Sedan , und nach einem
Anruf nach Hause ging es bis zum Nachmittag weiter bis zur Hauptstadt
dieses Departement: Charleville-Mézières. Die Stimmung war klasse! Am
Abend genossen wir auf unserem Campingplatz, der auf einem Fußballplatz
lag, knackige Baguettes, Paté du foie, Camembert, Hartwurst und Cidre.
Die Vermieterin war nicht da, aber ein Camper wies uns mit dem Zungenbrecher
"Vous pouvez vous placez où vous voulez" ein. So verlebten wir noch
einen netten Abend, indem wir Gildo Horn trafen (Camper aus Köln, der
genau wie der Meister aussah) und mit einem Tennisball die WM nachspielten.
Wir waren einen Tag eher in Frankreich als geplant! Juchu!
 |
|
 |
|
|