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Morgens um 8 Uhr weckte
uns der Campingplatzvermieter
indem er ca. 5 cm neben unseren Zelten den Rasen mähte. Wir standen
auf, gingen duschen, der "Rasenmähermann" fuhr hinter uns her. Wir bauten
die Zelte ab, und er nervte uns weiter, er fuhr immer mit seinem Rasentraktor
ein Meter neben unseren Zelten, Taschen und Fahrrädern her, bis wir
bezahlten, dann fuhr er endlich wo anders hin. Gegen 10 Uhr fuhren wir
weiter, unser heutiges Ziel war Laon. Vergeblich suchten wir vormittags
an diesem schönen Tag nach einem Laden um etwas einzukaufen, denn wir
hatten kein Frühstück. Bis Mittags, als bis 13 Uhr, fanden wir aber
leider keinen Laden (Die Geschäfte in Frankreich haben alle strikt von
13 - 15 Uhr geschlossen !). Kurz hinter Fraillicourt (hier war die Landschaft
bereits ganz flach) hatten wir die Ardennen auch offiziel verlassen:
Der Grenzstein der Departements Ardenne und
Aisne lag am rechten Wegesrand. Obwohl die Berge überstanden waren,
bekam Daniel jetzt immer mehr Probleme mit seiner Gangschaltung, die
nun vollständig ihren Geist aufgab. Dieser Reisetag war übringens auch
kulturell sehr interessant: So sahen wir uns Kathedralen in Rocquigny
und Montcornet sowie die Wallfahrtskirche von Lièsse an. Dies waren
sehr große Kirchen, die aber in nur sehr kleinen Dörfern liegen. Am
Spätnachmittag sahen wir dann Laon: Mitten in einer flachen Landschaft
erhob sich ein Hügel, auf dem oben die Altstadt von Laon lag. Wir fanden
einen Multi - Kulti - Campingplatz. Auch hier zelebrierten wir wieder
unser Ritual: Kaum die Zelte aufgebaut, schon wurden Schuhe und Strümpfe
ausgezogen und unser Abendessen ausgepackt: Baguett, Camenbert, Bresso,
Paté du foie und Hartwurst, dazu Cidre Brut oder ordinäres "Brauburger".
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