25.06.98 · Soest - Lüdenscheid · 89 km
 
 

Wir trafen uns um 8 Uhr bei Dennis und wollten losfahren. Doch dann erkannte Dennis, daß sein Gepäck noch nicht richtig am Fahrrad befestigt war. Zum Glück kam Nachbar Jünther, der grad mit "Dödel" spazieren ging ("Komm da raus, Dödel!") daher und war sofort bereit mit seinem "Bändschen" zu helfen. Als Dennis das Bändschen nicht so recht fest bekam, meinte Jünther: "Ja Dennis, 17 Jahre, willst Abitur machen, wirst ja wohl das Bändschen da rein kriegen!" So fuhren dann um kurz nach 8 Uhr bei warmen Wetter los. Nach 45 Minuten waren wir am Möhnesee und nach drei Stunden legen wir unsere erste Pause am Sorpesee ein. Hier begegneten wir einem älteren Ehepaar, mit denen wir schwätzten und die uns fotographierten (Klingeln:UPS!). Gegen 11.30 Uhr hatte Hannes den ersten und einzigen Crash: In einer Kurve am Sorpedamm kam sein Hinterrad in den Schlamm. Er versuchte mit dem Vorderrad gegenzulenken und flog dabei hin.
Die Folge: Schürfungen, aber sein Fahrrad war in Ordnung. Das Wetter wurde dann immer schlechter. Gegen 14.30 Uhr waren wir in Werdohl, als ein Gewitter mit starkem Regen begann. So fuhren wir
nachdem das Gewitter nach einer 3/4 Stunde vorbei war, durch den Prasselregen erst die B326 und dann die B229 nach Lüdenscheid weiter. Der Weg zog sich sehr lange hin. Um 16.30 Uhr erreichten wir halbdurchnässt Lüdenscheid. Um 17 Uhr hatten wir dann endlich das Haus von Hannes' Oma gefunden. Sie machte uns ein wirklich gutes Essen und verwöhnte uns mit Radler. Am Abend schauten wir Deutschlands 3.WM-Gruppen Spiel gegen die USA (2:0). Von 23-24 Uhr pumpten wir dann angestrengt die Aldi-Matratze auf (Foto!)und schliefen dann endlich müde vom Tag ein.